Die CDU hat ein Gesicht
Heute im Portrait: Ralf Pischniok
Seit wann sind Sie Ratsmitglied, welchen Wahlbezirk betreuen Sie?
Im Jahr 2004 bin ich erneut nach Ratingen-West gezogen. Von 1976 bis 2004 habe ich in Düsseldorf gewohnt.
Bis zum Jahr 2004 hatte ich ein kommunales Mandat der CDU in der Stadt Düsseldorf. Nun bin ich bemüht den Wahlbezirk 710, wie mein Vorgänger, der für den Kreistag kandidiert, für die CDU zu gewinnen.
Der Wahlkreis 710 umfasst die Gebiete „Alt Eckamp“ sowie das neue Wohngebiet „Felderhof“ mit seinen Stichstraßen.
Welche Themen sind Ihnen wichtig, wo liegen Ihre Schwerpunkte?
Ich möchte mich dafür einsetzen, das Recht und Ordnung Begriffe sind die durch ihre Bürger mit Leben erfüllt werden. „Der Stadtteil ist besser als sein Ruf. Öffentlich wahrgenommen wird aber leider nur das Negative, nicht das Normale. Der Stadtteil leidet unter der Stigmatisierung durch eine negative Außenwahrnehmung. Die Kreativität und Dynamik sollte ebenso genutzt werden, wie die Erfahrung der wachsenden Zahl älterer Menschen.
Ratingen West steht für Gegensätze: Als der jüngste Stadtteil einer der ältesten Siedlungen Deutschlands hat er keine eigene Geschichte in einer Stadt, die von Brauchtum geprägt ist. Hier ist ein Ziel, das Brauchtum auch hier zu integrieren.
Bauliche und soziale Probleme zeigen sich vor allem in den 9-15-geschossigen Hochhäusern, in den kleineren und überschaubaren Mietshäusern und Eigenheimen hingegen ist der Wohnwert höher. Diese Probleme müssen mit Weitsicht gelöst werden.
In sozialer Hinsicht weist Ratingen West im Vergleich zur Gesamtstadt den höchsten Anteil an ausländischer Bevölkerung bzw. Bewohnern und Bewohnerinnen mit Migrationshintergrund auf. Ein „Rechts Leerer Raum“ darf nicht entstehen.
Daneben leben im Gebiet viele allein erziehende Mütter und kinderreiche Familien. Ratingen West ist ein junges Quartier; fast ein Viertel der Bevölkerung ist jünger als 18 Jahre. Die Schulen bieten institutionelle Möglichkeiten hieraus resultierende Konflikte und Defizite aufzufangen und die soziale Lebenssituation der Bewohner zu verbessern. Darum müssen Schulen und KITA`s besonders gefördert werden.
Was möchten Sie für Ihren Wahlbezirk erreichen?
Meine Hauptaufgabe sehe ich die Anliegen und Ideen der Bürger zu bündeln und in die entsprechenden Gremien des Rates zu transportieren.
Ferner möchte die Schwerpunkte die ich oben aufgeführt habe begleiten und forcieren.
Was war das bisher schönste Erlebnis während Ihrer Ratsarbeit?
Es war jedes Mal ein sehr schönes Erlebnis, wenn ich als zuständiger Bezirksvertreter für die Düsseldorfer Stadtbezirke Holthausen/Itter/Himmelgeist Institutionen wie Kindergärten, Bauflächen für Eigenheime oder Tempo 30-Zonen übergeben konnte, für die wir politisch gekämpft haben.
Was wünschen Sie sich (politisch) für die Zukunft?.
Unser wichtigstes Ziel ist es, Ratingen West so lebenswert wie möglich zu gestalten unter einem Bürgermeister „Stephan Santelmann“.
Ergänzen Sie: Ratingen ist … eine lebens- und liebenswerte Stadt mit viel schlummernden Entwicklungspotenzial.









